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Traditionsturnier Ordonnanzgewehr: Spannung bis zum letzten Schuss
59 Starter, starke Ergebnisse und eine knappe Gesamtwertung: Der zweite Wettkampftag des Ordonnanzgewehr-Turniers in Astheim.
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59 Starter, starke Ergebnisse und erstmals eine Live-Wertung: Beim zweiten Wettkampftag am 4. Juli in Astheim war einiges geboten. In der Gesamtwertung übernimmt die PSG I denkbar knapp die Führung.
Aufgrund der begrenzten Kapazitäten auf unserem Schießstand begann der zweite Wettkampftag bereits um 10 Uhr. Insgesamt gingen im Laufe des Tages 59 Schützinnen und Schützen an den Start.
Für einen reibungslosen Ablauf sorgten Gerald Schenker, der die Leitung des Schießbetriebs übernahm, und Peter Klinger, der sich um die Auswertung kümmerte. Auch abseits des Schießstands war bestens für alle Teilnehmer gesorgt: Der ASV Astheim stellte Getränke, belegte Brötchen sowie Kaffee und Kuchen bereit.
Ergebnisse erstmals live verfolgen
Eine Premiere gab es beim neuen Online-Wettkampfsystem. Trotz einiger anfänglicher Schwierigkeiten und fehlender Laptops konnte die Live-Wertung erfolgreich in Betrieb genommen werden. Die Teilnehmer hatten damit erstmals die Möglichkeit, den aktuellen Stand des Turniers direkt online zu verfolgen.
Dass ein solcher Service durchaus motivieren kann, bewies Volker Semrau. Als er online bemerkte, dass seine Mannschaft dringend noch Unterstützung benötigte, machte er sich als letzter Starter des Tages noch einmal auf den Weg an den Schießstand, um für die SSG wichtige Ringe zu erzielen.
ASV I gewinnt die Tageswertung
In der Mannschaftswertung sicherte sich die ASV I den Tagessieg. Auf den weiteren Plätzen folgten die PSG I und die Schützengilde Griesheim.
Wie hoch das Leistungsniveau an der Spitze war, zeigt ein Blick auf das Streichergebnis der ASV I: Manfred Wörl erzielte starke 91 Ringe – und ging damit dennoch nicht in die Mannschaftswertung ein.
Bester Einzelschütze des Tages war Sven Stepan. Dahinter folgten Karl Krumb und Raphael Hartmann. Raphael gelang dabei eine besonders beeindruckende Steigerung: Nach 75 Ringen am ersten Turniertag erzielte er dieses Mal hervorragende 96 Ringe.
PSG I übernimmt knapp die Gesamtführung
Nach zwei Wettkampftagen liegt nun die PSG I an der Spitze der Gesamtwertung. Der Vorsprung auf die ASV I beträgt allerdings gerade einmal zwei Ringe. Zusätzlich weist die PSG I einen Innenzehner mehr auf – enger könnte es an der Spitze kaum sein.
Mit etwas mehr als 20 Ringen Abstand folgen die ASV II, Wallerstädten I und Gernsheim I auf den Plätzen drei bis fünf.
Auch bei den Einzelschützen bleibt das Rennen offen. Derzeit führt Fabian Mischer vor Sven Stepan. Karl Krumb liegt lediglich einen Ring dahinter auf dem dritten Platz.
In der Damenwertung hat Chris Wurm mit 183 Ringen und zwei Innenzehnern die Führung übernommen. Es folgen Kerstin Gördes mit 179 Ringen und drei Innenzehnern sowie Mia Stepan mit 177 Ringen und einem Innenzehner.
Nach bislang 116 Starts wurden insgesamt 9.605 Ringe erzielt. Das entspricht einem beachtlichen Durchschnitt von 82,8 Ringen pro Start.
Große Steigerungen und kleine Geschichten
Auch taktisch hatten die Mannschaften am zweiten Turniertag einiges zu bieten. Mehrere Teams nutzten die flexible Besetzung ihrer Mannschaften geschickt, um Ausfälle auszugleichen und sich in der Gesamtwertung eine gute Ausgangslage zu verschaffen.
Die bislang größte persönliche Steigerung gelang Ralf Roll von der Schützengilde Griesheim. Nach 49 Ringen am ersten Wettkampftag erzielte er in Astheim starke 90 Ringe. Das erste Ergebnis war allerdings auf einen Korrekturfehler beim Verstellen des Visiers zurückzuführen.
Auch Angelika Adler konnte sich deutlich verbessern und steigerte ihr Ergebnis von 66 auf 92 Ringe.
Und manchmal entscheiden eben auch die kleinen Dinge: Wer seine eigene Brille vergisst, kann zwar dank freundlicher Unterstützung mit einer geliehenen Schießbrille antreten – an die persönliche Sehstärke kommt diese aber offenbar nicht ganz heran. Ein herzliches Dankeschön geht an Kerstin Gördes für die spontane Leihgabe.
Weiter geht es am 22. August in Stockstadt. Wir freuen uns auf den nächsten Wettkampftag und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis dahin einen schönen und erholsamen Urlaub.
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